TO - Unterricht - Umweltforscher II

Schülerinnen und Schüler erkunden Biotope

 

Im Rahmen des Themenorientierten Unterrichtes erkundeten die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs METEOR (Jg. 5) der IGS Oyten am 17.06. und 19.06.2014 verschiedene Biotope in der näheren Umgebung der Schule.

Ziele des Unterrichtes sind, dass die Schülerinnen und Schüler die Tier- und Pflanzenwelt ihrer Umgebung kennenlernen, mit dieser wertschätzend umgehen und sie als schützenswert erfahren. In einer Basisphase lernten sie dabei verschiedene Methoden kennen, die Natur zu „erforschen“.

Bäume, Büsche und Pflanzen wurden auf dem Schulgelände bestimmt, Bodenproben mit der Lupe auf ihre Zusammensetzung hin untersucht und auch im Boden lebende Tiere wurden bestimmt. Außerdem erarbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler Fachwissen z. B. zum Aufbau von Pflanzen und ihren Blüten sowie zu Merkmalen von verschiedenen wirbellosen Tieren wie Insekten, Würmern und Spinnen.

So vorbereitet beschäftigten sich die Klassen dann mit unterschiedlichen Lebensräumen wie Hecken, Wiesen, Mooren, Streuobstwiesen und Teichen. Nachdem sie sich dazu Sachwissen angeeignet hatten, ging es hinaus in die Natur.

Mit dem Fahrrad oder zu Fuß steuerten die 6 Klassen verschiedene Biotope an.

Die Lebensräume Moor, Wiese, Streuobstwiese, Hecke und auch ein Teich wurden von den Schülerinnen und Schülern erkundet.

Mit der Becherlupe oder Stereo-Lupe konnten einige Insekten und Spinnen genauer betrachtet werden.

Jeder Lebensraum hat seine Besonderheiten.

Im Moor konnten zum Beispiel typische Pflanzen wie Glockenheide, Wollgras und Torfmoos entdeckt werden.

Besonderes Interesse zeigten die Schülerinnen und Schüler an den Tieren. Es konnten verschiedene Falter und am Wasser einige Arten verschiedener Libellen beobachtet werden.

Die Klassen METEOR F und METEOR C besuchten die Streuobstwiese des NABU, die sich an der Ecke Hauptstraße/Achimer Straße (gegenüber von Combi) befindet. Sie ist von Hecken umgeben, so dass sie im Vorbeigehen oder Vorbeifahren kaum auffällt. Am Zugang zur Wiese steht eine Informationstafel über Streuobstwiesen.

Das Gras stand etwa hüfthoch, weil die Wiese nur ein- bis zweimal pro Jahr gemäht wird. Wir konnten 10 verschiedene blühende Gräser-Arten finden.

Es stehen etwa 35 Apfelbäume auf der Streuobstwiese. In vielen Bäumen hängen Nistkästen. Für Insekten ist durch ein Insektenhotel gesorgt, das am Rande der Wiese aufgebaut worden ist.

Leider haben wir nur wenige Bewohner entdecken können.

Wegen der Feuchtigkeit haben wir mehrere Hainschnirkelschnecken finden können. Sie unterscheiden sich oft in der Farbe, nur die Spirale ist überall zu sehen.

 

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