Österreich im Doppelpack an der IGS Oyten

Besucher aus der Steiermark und das Regionalteam des Programms „ÖKOLOG“ zu Gast

In den letzten Tagen besuchte uns der Österreicher Jakob Wiesmeyr, um Eindrücke von unserer Schule zu sammeln.
Besonders hat ihn der Themenorientierten Unterricht gefalen. "Spannend und anders" so Wiesmeyr, der die Jahrgänge Sirius und Apollon besuchte.
Als Mathe-Lehrkraft überraschte ihn das Lernbüro, da die SchülerInnen sowohl in Einzel- als auch Gruppenarbeiten an den Bausteinen arbeiten. Außerdem besuchte er den TOP Unterricht (themenorientierten Projektunterricht), besonderes toll fand er die Präsentationen über Kakao aus Brasilien und über ein nachhaltiges Memorie. Die Möglichkeiten ein eigenes Projekt zu starten und ein Produkt zu entwickeln ist etwas besonders, findet Jakob Wiesmeyr.

 Die Schülerfirma hat auch einen besonderen Eindruck hinterlassen. Dass der Schulkiosk von einer Abteilung der Schülerfirma geführt wird, war für Wiesmeyr neu. „Normalerweise macht das eine Firma von außen." Wenn er ein Konzept mit an seine Schule nehmen würde, wäre es das Konzept des Lernbüros. "Ich finde andere Unterrichtsformen toll". Er ist von unserer Schuler beindruckt und rät allen SchülerInnen und Lehrkräften "Macht weiter so!"

In der gleichen Woche wurde die IGS Oyten Besuch vom Regional- und Landesteam des österreichischen ÖKOLOG-Programms besucht. ÖKOLOG-Schulen sind Schulen in Österreich, die sich für die Umwelt engagieren und die nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Probleme suchen.
Anlass des Besuches war der Wunsch zum Austausch mit KollegInnen in anderen Ländern mit der Genehmigung des Bildungsprojektes „Erasmus“, so Dr. Franz Rauch, Professor an der Universität Klagenfurt und Leiter des Programms ÖKOLOG. Dr. Rauch wurde von seinen Kolleginnen Hannah Malhonen (Österreichisches Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung), Eva Lackner-Ibesich (Regionalteam ÖKOLOG Wien), Christiane Weißenböck und Dr. Margit Meister (Amt der Landesregierung Ober- bzw. Niederösterreich und Regionalteam von Österreich) und Helga Ebner (Bildungsdirektion der Steiermark und zum Regionalteam ÖKOLOG Steiermark gehörend) begleitet.
Das Regionalteam suchte in Niedersachsen unter anderem Universitäten und landwirtschafte Betriebe und nun eben die IGS Oyten auf, alles Orte, an denen Kompetenzen in neuen Lehr-Lern-Methoden vermittelt werden.
Beeindruckt hatte dabei das Team aus Österreich, wie an der IGS Oyten fächerübergreifend und projektartig gearbeitet und gelernt wird und welche Ideen es bereits zur e-Mobilität gibt. „Die Begeisterung und der Stolz der SchülerInnen selbst, ist deutlich zu spüren.“, so Dr. Rauch.

Frau Ebner erkannte zudem viele engagierte SchülerInnen und LehrerInnen, sodass das Zusammenspiel der Menschen gut funktioniert.
Prof. Dr. Marco Rieckmann von der Universität Vechta hatte das Team von ÖKOLOG an die IGS Oyten empfohlen, da hier ein besonders innovatives Konzepte in den Mittelpunkt gestellt und heute schon nachhaltig gelebt wurden. An der Universität Vechta ist Bildung für Nachhaltige Entwicklung bereits ein Fach, welches studiert werden kann. Die BesucherInnen aus Österreich wollen nun Ideen mit nach Österreich nehmen, wie in der Schule angesetzt werden muss, damit nachhaltige Entwicklung eine langfristige Wirkung hat. Zudem wurden Ideen für BeraterInnen-Teams in Österreich gesammelt, die damit an Schulen gehen und dort Empfehlungen aussprechen. Das gleichgute Abschneiden des ersten Abiturjahrgangs mit dem innovativen Konzept der IGS Oyten hatte dem Regionalteam ÖKOLOG beeindruckend gezeigt, dass ein anderes pädagogisches Konzept gleichwertig ist. Es ist ein Erfolgsrezept, wenn nur ein geringer Prozentsatz der Schulabgänger tickt, wie die SchülerInnen an der IGS Oyten, damit Bildung für nachhaltige Entwicklung ein Erfolg sein kann.
Gut gefallen hatte dem Regionalteam, dass die LehrerInnen zusammen in einem Jahrgangsteamraum sitzen, sodass ein sehr guter Austausch möglich ist. Diese Idee nehmen sie nun mit nach Österreich. Zudem werden der pädagogische Nutzen der Schulfläche und die Nutzung aller Freiflächen durch die SchülerInnen als Idee mit nach Österreich reisen.

Zum Abschluss brachte eine Besucherin folgendes Resümee auf dem Punkt: „An der IGS Oyten gibt es zahlreiche Teamplayer, besonders in der Oberstufe. Diese sind zukunftsfähiger. Teamarbeit wird in der Zukunft gebraucht.“

Als Crowdfunding-Idee wurde uns die Gestaltungsmöglichkeiten der Klassenräume augenzwinkernd mit auf den Weg gegeben.
Ein großes Dankeschön ging dabei an Merlin Hankel, der das Regionalteam mit viel Herzblut an diesem Tag persönlich begleitet hatte.  

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