Produktion verändert die Welt

Hamburger, Handys und Jeans gehören zum Alltag der Jugendlichen heute. An der IGS Oyten setzte sich der Jahrgang 8 ein Viertel Jahr lang mit diesen drei Produkten auseinander. Im Themenorientierten Unterricht geht es stets darum, dass die Schülerinnen und Schüler Kompetenzen, die sich aus den Kerncurricula verschiedener Fächer ergeben, im Rahmen interessanter Themen fächerübergreifend und projektartig bearbeiten.

Die Klasse Pangäa A führte bei der Präsentation eine Firmensitzung eines Handyherstellers vor. Im Firmengremium saßen neben dem Management und zwei Financiers die fünf Leiter der Abteilungen. Nachdem zunächst die wichtigsten Bauteile sowie die Funktionsweise des Handys erklärt waren, erläuterte die Abteilung „Rohstoffe – Hülle“, woraus man die Hülle eines Handys produzieren könnte. Hierfür verglichen sie die Vor- und Nachteile von Plastik und Aluminium. Auf ähnliche Weise stellten die Abteilungen „Rohstoffe – Metalle“ und „Produktion und Transport“ dar, welche Möglichkeiten sich in ihren Bereichen bieten. In den einzelnen Beiträgen ging es nicht nur um Umweltaspekte und Sklaverei beim Abbau der Rohstoffe sowie um Arbeitsbedingungen bei der Produktion, sondern auch um faire Alternativen. Die Abteilung „Werbung“ präsentierte schließlich eine Werbestrategie sowie ein Modell des Prototyps. Am Ende der Firmensitzung waren die Financiers von den Argumenten überzeugt und stimmten der Finanzierung des Handykonzepts zu.

In den anderen Klassen wurde über Hamburger und Jeans recherchiert und entsprechende Konzepte präsentiert. Die Klasse Pangäa F zeigte zum Abschluss der Präsentation eine Modenschau. Die Schülerinnen und Schüler schneiderten mit ihrer Klassenlehrkraft Frau Müller aus ausgemusterten Jeans neue Mode. Diese Upcycling-Idee könnte im nächsten Schuljahr weiter gehen. Dann wird an der IGS Oyten eine Schülerfirma gegründet werden, die die Schülerinnen und Schüler auf das Arbeitsleben vorbereiten soll.

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